Systemvoraussetzungen - Hardwareanforderung SaniVision / Client / Server / Webserver

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Allgemeines

SaniVision 8.0 ist ein Client-Server-Produkt unter Verwendung einer SQL-Datenbank. Der Client (Arbeitsplatzprogramm) wurde als 32-bit-Software entwickelt und benötigt ein entsprechendes Betriebssystem. Dieses könnte Windows 7 Professional, Windows 8(.1) Professional oder Windows 10 Professional sein. Die Installation ist in der 64-Bit Version von Windows möglich. Als Datenbanksoftware wird ein Produkt der Firma SAP verwendet. Die Datenbank ist lauffähig unter den Netzwerkbetriebssystemen Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2016 und Windows Server 2019. Alternativ können auch die o.g. Client Betriebssysteme als SQL-Server verwendet werden.

Hinweis: Die Betriebssysteme Windows 7 und Windows Server 2008 R2 werden seitens Microsoft nicht mehr mit Updates versorgt und gelten als unsicher. Wir raten daher von der Verwendung dieser Betriebssysteme ab.

Ansprechpartner:

SIC SaniVision consulting GmbH
Abteilung Technik
Spenglerstraße 8

23556 Lübeck

Telefon 0451 87998 0
Fax 0451 87998 30
Home www.sanivision.de
Email: technik@sanivision.de

Datenbank

Grundlage der Datenverwaltung und -bearbeitung ist eine SQL - Datenbank. Die Vorteile des Einsatzes dieser Datenbanktypen bestehen in ihrer Sicherheit und Schnelligkeit. Durch einen ODBC - Treiber ist es möglich, mit anderen Programmen auf die SQL - Datenbank zuzugreifen. Auf diese Art und Weise lassen sich einfach weitere Funktionen wie Serienbriefe mit WORD, Auswertungen über EXCEL oder Datenbankoperationen via ACCESS hinzufügen. SaniVision verwendet als Datenbank den SAP Adaptive Server Enterprise in der Version 16 (64 Bit).

Sybase SQL System 16 (ASE) 64 Bit

Die Datenbank ist unter Windows 7 Pro / 8(.1) Pro / 10 Pro / 2008 R2 / 2012 (R2) einsetzbar. Die Installation dieses Datenbanksystems ist sehr komplex und sollte von einem SaniVision-Mitarbeiter durchgeführt werden. System 16 ist universell einsetzbar.

Virtualisierung

Wenn Virtualisierung (vmware, HyperV) zum Einsatz kommen soll, ist darauf zu achten, dass der SaniVisions-VM möglichst exklusive HDD Devices zur Verfügung stehen. Hierbei sollten SSDs zum Einsatz kommen. Auch sollte die VM nur auf einem Host mit ausreichend Performance und Leistungsreserven genutzt werden. Es muss immer eine Individuelle Abstimmung mit der Technik der SaniVision erfolgen.

Einzelarbeitsplatz

Wird SaniVision auf einem Einzelarbeitsplatz installiert, muss dieser im Gegensatz zum Netzwerk die Aufgabe des Clients und der Datenbank parallel ausführen. Daher sind die Anforderungen an einen PC, welcher als Einzelarbeitsplatz genutzt wird, eher höher als die Anforderungen, die an einen Netzwerkarbeitsplatz gestellt werden.

Gerät: handelsüblicher Personal Computer
Prozessor: ab 2000 MHz (Vierkernprozessor empfohlen)
Arbeitsspeicher (RAM): ab 8192 MB
Laufwerke: Festplatte mind. 200 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: Windows 7 Pro, Windows 8 Pro, Windows 8.1 Pro, Windows 10 Pro
Datenbank: SAP Adaptive Server Enterprise 16
Drucker, Fax ...: siehe sonstige Hardware

Kleines Netzwerk

Bei einer Installation von 2 bis 5 Arbeitsplätzen kann das unter Windows implementierte Netzwerk verwendet werden. Als Netzwerkprotokoll wird TCP/IP verwendet. Der Server kann auch als Client dienen. Die einzelnen Arbeitsplätze werden als Client installiert. Der Server kann hier als Arbeitsplatz genutzt werden. In diesem Fall sollte er leistungsfähiger sein, auf jeden Fall mit mindestens 8192 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet sein und 200 GB Festplattenplatz haben. Zu beachten ist auf jeden Fall, dass alle Bedienungen, die an dem Arbeitsplatz ausgeführt werden, welcher auch als Datenbankserver eingerichtet ist, Einfluss auf Datensicherheit und Geschwindigkeit des Gesamtnetzes haben.

Arbeitsplatz

Gerät: handelsüblicher Personalcomputer
Prozessor: ab 2000 MHz (ab Vierkernprozessor)
Arbeitsspeicher (RAM): ab 4096 MB
Laufwerke: Festplatte mind. 20 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: Windows 7 Pro, Windows 8 Pro, Windows 8.1 Pro, Windows 10 Pro

Server

Gerät: handelsüblicher Personalcomputer
Prozessor: ab 3000 MHz (ab Sechskernprozessor empfohlen)
Arbeitsspeicher (RAM): ab 8192 MB
Laufwerke: Festplatte mind. 200 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: ab Bit Windows 7 Pro / Windows Server 2008 R2
Datenbank: SAP Adaptive Server Enterprise 16
Drucker, Fax ... siehe sonstige Hardware
Vernetzung Ethernetkarten, 1000 Mbit
Verkabelung RJ 45

Netzwerk über 5 Arbeitsplätze

Bei mehr als 5 Arbeitsplätzen ist der Einsatz eines extra Servers ohne Client sinnvoll. Die Datenbank wird via TCP/IP von den einzelnen Arbeitsstationen aus angesprochen.

Arbeitsplatz

Gerät: handelsüblicher Personal Computer
Prozessor: ab 2000 MHz
Arbeitsspeicher (RAM): ab 4096 MB
Laufwerke: Festplatte mind. 20 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: Windows 7 Pro, Windows 8 Pro, Windows 8.1 Pro, Windows 10 Pro

Server

Gerät: handelsüblicher Personal Computer
Prozessor: ab 3000 MHz (ab Achtkernprozessor empfohlen)
Arbeitsspeicher (RAM): ab 16 GB
Laufwerke: Festplatte mind. 300 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: ab Windows 7 Pro (Windows Server OS empfohlen)
Datenbank: SAP Adaptive Server Enterprise 16
Vernetzung Ethernetkarten, 1000 Mbit
Verkabelung RJ 45

Netzwerk über 15 Arbeitsplätze

Bei mehr als 15 Arbeitsplätzen ist die Konfiguration wie bei einem Netzwerk über 5 Arbeitsplätzen, lediglich die Anforderungen an den Server sind höher.

Arbeitsplatz

Gerät: handelsüblicher Personalcomputer
Prozessor: ab 2000 MHz (ab Vierkernprozessor)
Arbeitsspeicher (RAM): ab 4096 MB
Laufwerke: Festplatte mind. 20 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: Windows 7 Pro, Windows 8 Pro, Windows 8.1 Pro, Windows 10 Pro

Server

Gerät: handelsüblicher Personalcomputer
Prozessor: ab 3000 MHz (ab Zehnkernprozessor)
Arbeitsspeicher (RAM): ab 32 GB
Laufwerke: Festplatte mind. 400 GB frei
DVD ROM
Monitor: ab 1920x1080
Betriebssystem: Windows Server 2008 R2 / Windows Server 2012 (R2)
Datenbank: SAP Adaptive Server Enterprise 16
Drucker, Fax ...: siehe sonstige Hardware
Vernetzung Ethernetkarten, 1000 Mbit
Verkabelung RJ 45

Datensicherung

Hardware:

Jeder Datenbankserver sollte zur Sicherung der Daten mit einem Raid System ausgestattet sein. Hierbei werden bei Raid 1 zwei Platten gespiegelt, so das der Ausfall einer Festplatte keinen Datenverlust zur Folge hat. Bei kleineren, kostengünstigeren Systemen reicht SATA Raid 1 aus. Bei großen, performanten Systemen sollte jedoch ein SAS Raid 1 oder Raid 10 zum Einsatz kommen. Raid 5 führt in den meisten Fällen zu einem Performanceverlust. Vor dem Kauf eines hochwertigen Serversystems sollten sie Kontakt mit SaniVision aufnehmen. Zur Wiederherstellung der Daten im „Katastrophenfall“ sollten die Daten auf externe Datenträger gesichert werden, z.B. über ein DLT Bandlaufwerk, einen USB-Datenträger oder ein NAS System (Network Attached Storage) .

Software:

Die Datensicherung ist unabhängig von der Anwendersoftware. Die Daten liegen in Form von Device-Dateien vor. Vor der Sicherung müssen diese in eine Sicherungs-Datei geschrieben werden (Dump). Diese Datei lässt sich dann wiederum durch geeignete Technik sichern. Um eine SQL-Datenbank unter Windows auszulesen, benötigt man ein spezielles Softwaretool (kann von uns geliefert werden) oder es kommt eine Datensicherungssoftware zum Einsatz, die dieses bereits implementiert hat.


Kassenarbeitsplatz

Ein Kassenarbeitsplatz besteht aus einem PC mit angeschlossenen Druckern und sonstiger Peripherie. Es ist bei der Konfiguration des Rechners auf ausreichende Schnittstellen je nach angeschlossener Technik zu achten. Gerät: Arbeitsplatz-PC wie Einzelarbeitsplatz Druckwerk: EPSON TM-H 6000IV Enthält Bondrucker Flachbettdrucker (für Rezepte / Schecks) Anzeigedisplay: DMD 110, 210 Kassenlade: EPSON DKL kompatibel Scanner: 9540 Voyager (USB) Chipkartenleser: Cherry ST-1503 mobile Chipkatenleser: Cherry ST-1530 Orga 930M


Filialanbindung

Grundsätzlich werden ein oder mehrere PCs in einer Filiale per Netzwerkprotokoll TCP/IP (Port 5000) direkt an den Datenbankserver in der Zentrale angeschlossen. TCP/IP wird in der Regel über einen VPN Tunnel geroutet. Da dieser über das Internet aufgebaut wird, ist eine Verschlüsselung hier zwingend erforderlich. Für einzelne Arbeitsplätze ist notfalls auch eine Einwahl über ISDN möglich. Als Richtwert für das benötigte Datenvolumen gilt, dass auf der Filialseite pro Arbeitsplatz 512 Kbit/s Upload-Bandbreite vorhanden sein sollten. Auf der Serverseite empfehlen wir einen DSL-Anschluss mit mindestens 2 Mbit/s Upload Geschwindigkeit und fester IPAdresse. Der Vorteil beim Einsatz externer Router besteht in der technischen Unabhängigkeit vom Datenbankserver und einer erhöhten Verbindungsstabilität. In der Zentrale wird hierfür ein externer Router (z.B. Draytek Vigor 2910) in das Netzwerk integriert. Die Filiale wird ebenfalls mit einem Router ausgerüstet. An diesem werden jetzt die Arbeitsplätze angeschlossen und per TCP/IP mit dem Datenbankserver verbunden. Einzelne Anwender können sich von unterwegs oder von zuhause auch direkt über den Zentral-Router in das Firmen-Netzwerk einwählen, um mit der SaniVision zu arbeiten. Hierzu ist lediglich eine bestehende Verbindung zum Internet mit ausreichender Bandbreite (DSL, UMTS, LTE) notwendig. Um bei größeren Filialen Bandbreitenengpässe zu vermeiden, ist auch der Einsatz eines Windows Terminalservers möglich. Da hier nur die Daten für die Anzeige der Oberfläche übertragen werden, verringert sich die benötigte Bandbreite gegenüber der herkömmlichen Verbindung deutlich. (Bestimmte Geräte sind ggf. nicht mit Terminalservern kompatibel, wenden Sie sich diesbezüglich bitte an unsere Technikabteilung)


Sonstige Hardware

Drucker

Grundsätzlich kann jeder Drucker mit einem Windowstreiber angesprochen werden. Da die Drucksteuerung vom Betriebssystem übernommen wird, ist diese unabhängig von der eingesetzten Anwendersoftware (SaniVision). Ausnahmen sind Kassendrucker und Etikettendrucker. Hier ist zusätzlich die Ansteuerung durch die Anwendersoftware (SaniVision) vorgesehen um Geschwindigkeitsvorteile nutzen zu können. Es können für diese Zwecke nur bestimmte Geräte eingesetzt werden. Welche entnehmen sie bitte folgendem
Kassengeräte-Link

Fax

Eine Faxkarte oder ein Faxmodem wird über einen jeweiligen Treiber angesprochen. Alle Druckfunktionen können dann auf den Faxtreiber übertragen werden.

Fernwartung

Damit SIC im Bedarfsfalle auf Programm und Daten zugreifen kann, ist die Installation einer Fernwartungslösung notwendig. Auf unserer Internetseite stellen wir hierfür das Programm „PC-Visit“ zur Verfügung, welches in Absprache mit dem Support kostenfrei genutzt werden kann.

Interne Referenz

Interner Referenzlink